Freitag, 26. Oktober 2012

Haus Auengarten




Heute kochen Cat und ich vegan für 15 Personen.
Hört sich erst mal nicht so spektakulär an. Sollte das Essen aber nicht munden, haben wir 15 alten Menschen, für die die Mahlzeit mit das wichtigste ist, den Tag verdorben. Also haben wir eine große Verantwortung. 









 


 

Ja, Carmen lacht; diese Verantwortung tragen die Präsenzkräfte, die hier Frühstück, Mittagessen, Kuchen für Kaffeetrinken backen und Abendessen zubereiten und noch viel mehr, jeden Tag. Deshalb bin ich sehr froh, dass Carmen mitkocht. Carmen kann mal locker für 100 Leute ein Essen zubereiten. Sie ist sehr tüchtig. 

Carmen ist sehr vielseitig; sie ist auch Künstlerin
Mehr demnächst.
Von hier aus ein Lob an alle Präzenzkräfte im Pflegeheim nach dem
BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept Haus Auengarten in Lahnau-Atzbach. 
Ihr macht einen tollen Job.

Also bin ich wieder ruhiger.
Wir sind angerückt. Cat und ich inspizieren die Küche im Lavendelgarten, eine von 6 Wohngruppen. Die Küche ist das Herzstück der Wohnung. Dort gibt es einen Dampfgarer und eine 

Industrie-Spülmaschine. In dieser Küche werden wir gut kochen können.


Alle Zutaten liegen bereit. Carmen hat alles schon super vorbereitet.



Frau Gründler schaut auch vorbei. Ich unterhalte mich oft und gerne mit ihr, da sie ein umfangreiches Fachwissen hat, ich noch viel von ihr lernen kann und wie ich finde, die Leitung der Hauswirtschaft super macht.
Sie zeigt mir, wie ich die Orangen filetieren kann. Das ist ja gar nicht so schwer.
Diese brauchen wir für die Möhren-Orangen-Suppe mit Croutons; der Vorschlag kam von ihr.

Frau Gründler kocht diese Suppe allerdings ohne Rezept. Die Suppe besteht aus Karotten, Kartoffeln, Orangensaft, filetierten Orangen und Piment. Ich habe eine ähnliche Suppe und wandle es mal um. So entsteht ein Rezept von uns beiden.
Hier zum Rezept!



 Wir verteilen die Aufgaben. Kartoffeln müssen geschält werden, Karotten, Paprika und Zwiebeln. Volle Unterstützung erhalten wir von meiner Mutter. Meine Mutter, die im Haus Auengarten im Lavendelgarten wohnt, mag Chili con Carne. Sie hat mich auf die Idee gebracht, was gekocht wird: Chili mal ohne.


Gut, dass wir genug Zeit eingeplant haben. Es ist ein anderes Kochen, mit mehr Vorbereitung und längeren Kochzeiten. Prima, dass wir Carmen immer wieder fragen können. So wurde der Jasminreis wegen Platzmangel auf dem Herd kurzfristig in einer andern Gruppe gekocht.
Puh, es ist geschafft. Um Punkt 12 wird serviert
.

 Unser Menue: Möhren-Orangen-Suppe mit Croutons, Chili sin Carne mit Avocadomus und Jasminreis, rote Beete Salat und zum Nachtisch eine Mon Cheri.

Wird es allen schmecken? Mal gespannt, ob das fleischfreie, milchfreie und eierfreie Essen ankommt. Tierleidfrei war es auf jeden Fall.

   

Wir erhalten Komplimente über Komplimente. Cat und ich sind gerührt.
Da macht frau das doch gerne.
Ich kann es nicht lassen und frage Carmen, Stephanie Gründler und meine Mutter, ob sie uns mit unterstützen, wenn das Rock 'n' Roll-Veganer Kochbuch von Jérôme Eckmeier erscheint, indem wir hier zusammen ein Menue nachkochen.

Und, was glaubt ihr haben sie gesagt?
Na klar, sie sind mit dabei. 

Vielen Dank sage ich zum Schluss noch zu Ute Großmann, der Einrichtungsleiterin, die mit Herz und Verstand das Haus seit einem Jahr leitet.

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