Donnerstag, 19. September 2013

Cat and ju go russian


 Wir kochen mit Erika, eigentlich kocht sie für uns.
Erika lebt seit 2002 mit ihrer Familie in Deutschland. Der Opa ihrer Eltern wanderte als 3 Jähriger nach Kasachstan aus. Gelebt hat Erika in Sibirien in der Stadt Irkutsk, die direkt am Fluss Angara liegt, 70 km vom Baikalsee entfernt.
Erika hat einen wunderschönen Garten, von da wir das Gemüse für den Borschtsch und den Salat haben.




Borschtsch für 4 Personen:
1, 5l Wasser mit 1 El Gemüsebrühe, 2 Lorbeerblätter zum Kochen bringen
4 Kartoffeln, gewürfelt, 

100g grüne Bohnen, geschnitten, 200 g Sauerkraut (das ist salzig und mit Karotten von ihr eingelegt; sollte das Kraut sauer sein, etwas frischen Weißkohl dazu geben), 
2 große Champignons, dazu tun, 20 Min: kochen lassen
2 El Öl in der Pfanne erhitzen, 1 Zwiebel in kleine Stücke gehackt anbräunen, 1 rote Beete gerieben dazugeben, 2 Knoblauchzehen gehackt, dann 1 gehäuften El Mehl dazu und umrühren, ein wenig anbräunen lassen,
5 Min, bevor der Eintopf fertig ist dazugeben, gibt der Suppe etwas sämiges, auch noch eine gehäutete in würfeln geschnittene Tomate und einein Streifen geschnittene Paprika dazu. Zum Schluss gehackten Dill und Möhrengrün darüber geben.


Ich wunderte mich, warum es einen koreanischen Kartoffelsalat gibt.
Erika erzählt, dass Kasachstan ein multikulturelles Land ist. Dort leben: Deutsche, Kasachen, Usbeken, Aserbaidschanern, Turkmenen, Weiß-Russen, Ukrainer, Polen, Letten, Tschetschenen, Mongolen, Chinesen, Koreaner,….ich konnte sie mir nicht alle merken. 


koreanischen Kartoffelsalat 4 große Kartoffeln in Stifte ins kalte Wasser reiben, etwas später in neues Wasser geben, damit die Stärke raus kommt und die Stifte nicht zusammen kleben. Die Stifte im kochenden Salzwasser 2 Min. blanchieren. Auf ein große Tuch zum Trocknen geben.
Öl in eine Pfanne geben , 2 Knoblauchzehen, gepresst kurz anbräunen.
Über die jetzt in einer Schüssel sich befindenden Kartoffeln geben, mit Salz, viel Paprika , edelsüß abschmecken. Wer mag Rosenpaprika dazu. 


Der Salat wird auch Koreanisches Kraut genannt, da es wirklich schwer ist, die Kartoffeln geschmacklich zu erkennen.
Erika hat noch einen Rohkostsalat aus roter Beete, Kohlrabi und Karotten zubereitet, über den sie Sonnenblumen- und Kürbiskerne mit Pommes Frites Snack aus der Tüte gibt.





Gemütlich sitzen wir dann zusammen und trinken Tee aus der Mongolei

Liebe Erika, vielen Dank für das köstliche Essen und deine Gastfreundschaft. Es ist sehr schön in andere Kulturen durch ein gemeinsames Essen einzutauchen.

Kommentare:

hello tofu hat gesagt…

Ich finde die russische Küche sehr inspirierend, man liest zu selten russische Rezepte... Tolle Fotos, Borschtsch-Rezept ist abgespeichert!

Liebstens
Frau K.

Jutta Bepperling hat gesagt…

Hello tofu, das freut mich sehr. Bestens Jutta

Eva hat gesagt…

Hab ich was übersehen? Das Borschtsch ist verdammt rot dafür dass nur zum schluss ein paar gewürfelte tomaten zugefügt werden...

Jutta Bepperling hat gesagt…

Hey Eva, das Rote kommt von der einen griebenen roten Beete. Kam mir auch sehr wenig vor, hat allerdings voll die Farbe geben. Die wird deshalb auch relativ spät dazu gegeben; langes Kochen lässt die Farbe verblassen. Lieber Gruß, Jutta

Anemone hat gesagt…

Ihr habt mal wieder Ideen! Ein wunderbares Multikultiessen. LG, Doris

Jutta Bepperling hat gesagt…

Liebe Doris, vielen Dank für deinen lieben Kommentar, beste Grüße, Jutta