Forschungsprojekt Essen und Krebs


22.4.2015
Als mir Frau Dr. Rosa Aspalter aus Wien schrieb und mich fragte, ob ich sie bei der Durchführung eines Forschungsprojekt, das sich mit dem Zusammenhang von Ernährung und Krebs auseinandersetzt, unterstütze, war mir klar, das mache ich. 

Es ist mir eine große Ehre.

Mein Part: Es ist mir eine Freude, dich zu unterstützen, wenn du Fragen zur veganen Ernährung hast, ein Rezept brauchst oder eine Alternative suchst. Schreib mir. 
Herzlichst, Jutta

Du findest mich bei facebook unter Jutta Bepperling.


Es werden TeilnehmerInnen gesucht!

Das Projekt

Es gibt Hinweise, dass eine rein pflanzliche Ernährung die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen hemmt. Doch es fehlen ausreichende Daten. Diese zu gewinnen, das ist das Ziel des Projektes.

Wer steht dahinter?

Initiiert wurde dieses Projekt von Dr. Rosa Aspalter, Ärztin für Allgemeinmedizin und Ernährungsmedizin und selbst von Krebs Betroffene. “Was immer ich mir an Ernährungstricks gegen den Krebs überlegt habe, ich hatte immer den Eindruck: Diese Krebszellen stehen da in vorderster Reihe und egal, was ich versuche, ich kann ihnen nur schwer schaden, ohne meinem Körper ernsthaft zu schaden. Mit den Hinweisen auf das tierische Eiweiß beim Krebswachstum war das die erste reale und risikolose Chance. Tierisches Eiweiß konnte ich ohne Probleme weg lassen und die Wirkung war überwältigend!”
Das Projekt wird von Ärzten, Onkologen, Ernährungsfachkräften und zahlreichen Wissenschaftlern unterstützt.

Ziel

Wie beeinflusst unsere Ernährung den Verlauf einer Krebserkrankung? Gibt es einen Vorteil bei veganer Ernährung? Es gibt Studien, die dies nahe legen. Die bisherige Vorstellung ist, dass tierisches Eiweiß das Tumorwachstum “erlaubt”. Fällt dieses weg, ist zumindest eine Hemmung des Tumorwachstums zu erwarten. Erhält der Patient nun auch seine etablierte onkologische Therapie unverändert weiter, sollte eine erhöhte Wirksamkeit erwartet werden können (siehe: Hintergrundinfos). Ausreichende Daten bei Krebserkrankungen beim Menschen fehlen aber noch. Diese zu gewinnen, das ist das Ziel des Projektes.

Zeitplan

Dieses erste Projekt wird als Onlineprojekt zur Studienteilnahme offen stehen und die Teilnahme dauert jeweils sechs Monate. Die Teilnehmer werden zu Beginn, nach 3 und nach 6 Monaten ihre Daten online übermitteln. Eine erste Auswertung wird also bereits nach einem Jahr möglich sein.

Wirkung, Ergebnis

Eine ausreichende und gesunde Ernährung ist bei einer bestehenden Krebserkrankung ausgesprochen wichtig. Es sollten Mangelernährung und ein starker Gewichtsverlust vermieden werden. Bei bestimmten Krebserkrankungen ist es von Vorteil, wenn Übergewicht reduziert wird. Eine gesunde, nährstoffreiche und den Energiebedarf abdeckende Ernährung schützt vor schnellem körperlichen Abbau und verbessert die Verträglichkeit von notwendigen Therapien.
Darüber hinaus wird auf Basis der tierexperimentellen Studien und erster Fallbeobachtungen nicht nur eine verlängerte Überlebenszeit sondern eine zumindest verdoppelte komplette Heilungsrate bei veganer Ernährung erwartet. Ein Vorteil, welcher insbesondere bei späten Tumorstadien deutlich werden sollte. Diese vorläufige Einschätzung zu überprüfen, das ist Gegenstand der Untersuchung.
“Ich hoffe, diese Studie bringt eine bessere Aussicht für alle, welche mit der Diagnose Krebs konfrontiert sind!” so Dr. Rosa Aspalter.

Wer kann teilnehmen?

In diesem ersten Projekt geht es um die Überprüfung der Hypothese, dem sogenannten “Proof of principle”. Es geht aber auch darum, einen ersten Eindruck zu erhalten, unter welchen Bedingungen und in welchem Ausmaß sich Vorteile für Krebspatienten zeigen. Die Teilnahmebedingungen werden daher vorerst noch sehr offen gehalten, d.h. jeder erwachsene Krebspatient kann prinzipiell teilnehmen, und nur wenige Ausschlusskriterien müssen eingehalten werden (siehe Checkliste). Erst wenn sich hierbei das erwartete Ergebnis bestätigt, macht es Sinn, bestimmte Fragestellungen, etwa bestimmte Tumorarten oder Tumorstadien und bestimmte Umstände in klinischen Studien genauer zu untersuchen.

Überprüfen Sie hier, ob Sie an der Studie teilnehmen können!

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