Sonntag, 19. Mai 2013

Eurovision Song Contest 2013 und grillen


Teilnehmerin vom ESC 2008, Gemälde von Tomas Schrewe
Ich bereite für das Essen einen Couscous-Salat mit Sojajoghurtsoße und einen Teig meiner tollen Dessert-Knusperwaffeln vor. Die Gastgeberin schrieb mir, dass sie ein Waffeleisen aus den 80 zigern habe.
Der Salat wird grün und gelb. Zu dem gelblichen Couscous gebe ich gelbe und grüne Paprika, Frühlingszwiebeln, Erbsen, frische Pfefferminze und Schnittlauch und schmecke ihn mit Balsamico-Essig, Zitrone, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Ras el-Hanout ab. Zum Joghurt gebe ich nochmals die Kräuter und Zitronensaft.
Ich mache Zuhause ein Bild und genau so stand es dann auch als Demonstration, wie es aussehen könnte (mit Salat und Soße und Ras el-Hanout für die eigene Zusammenstellung) auf dem gut gefüllten Tisch, neben den anderen leckeren Sachen.

Gegrillt wurde aus Versehen nach der besonders langsamen Niedrigtemperatur-Gar-Methode. Beinahe wären die Grillteile erst zur Siegerehrung gereicht worden. Durch beherztes Eingreifen der Gastgeberin wurde der große Rest in der Küche gebraten und so gab es auch Essen davor.
Da abzusehen war, dass sich das Essen verzögerte, wollte ich schon mal die Waffeln backen. Als ich das Eisen sah, wusste ich, dass wird eine Challenge, denn es gab nur die Funktion an oder aus und dazu was das Eisen grifflos.
Schade, dass ich keinen Foto dabei hatte. Dieses Eisen produzierte ausschließlich getrennte Waffeln, es hing oben und unten und ließ sich danach nur noch zu Fetzbergen (nicht Vetzberg, die Burgruine bei mir in der Nähe) zusammen fügen. Das hat den Waffeln eher genutzt, denn so kam die Knusprigkeit besonders zur Geltung.
Eine besonders tolle Überraschung gelang H., die Häppchen mitbrachte und extra eine vegane Platte für mich zubereitet hatte. Viele lieben Dank an dich.
Es war ein schöner Abend mit tollen Menschen. Herzlichen Dank, für diese Einladung.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Hühnerfrikassee mit Reis


Ach ja, mein Frühstück besteht aus: 
wie immer und mein Mittagessen waren Stullen 



                      mit veganem Zwiebelschmalz, sehr lecker.



  Gekocht wird in Colas Küche.







 
 Wir testen diesmal eine Huhnalternative und wollen ein Hühnerfrikassee kochen. Könnte eine leckerer Sache werden.
 
Für unser Frikassee nehmen wir 1 Packung vegane Hähnchen-Stücke, 150 g, von La Vie Au Naturel Pural, besteht aus Weizeneiweiß. Beim Öffnen strömt mir gebratener Hähnchenduft entgegen und es schmeckt auch prima.
Wir stellen eine Mehlschwitze her aus 25 g Margarine, 30 g Mehl und 500 ml Gemüsebrühe.
In die Soße kommen Spargelstücke, gekochte und Champignons, 2 Min. blanchierte und die V-Stücke.
Abgeschmeckt wird es mit Zitronensaft, etwas Zucker, Salz, Pfeffer und 100 ml Sahne-Alternative.



Cola ist diesmal total begeistert von unserem Essen. Ich und Oliver allerdings auch. Es schmeckt wie bei Muttern und mir noch viel besser als das Original, da es ein echtes Peace-Essen ist. Team 1 A vegaN hat es drauf.
Nur schade, dass unsere nächste Einkaufmöglichkeit für diese Produkte 40 Kilometer entfernt liegt.

Sonntag, 12. Mai 2013

Vize Günther kocht und isst zum ersten Mal vegan



Cat und ich haben MitgliederInnen des 

Deutsch-Amerikanischen-Klubs "Die Brücke" Giessen-Wetzlar 
am Freitag zum veganen Kochen eingeladen. 

Zur Begrüßung gibt es Cat´s beliebten Gurkendrink

                                 Unser Vip ist der Vizepräsident Günther.


                                             Jetzt´s geht’s los.



 Wir haben uns ein spannendes Menü ausgedacht. Es werden geräucherte Tofufilets, Soaja-Joghurt und -Sahne verarbeitet.

 Privilegien hat Günther eingeräumt bekommen. Wir haben das Dressing zum Salat mit Zitrone, statt mit Essig, zubereitet.



 Was wir nicht wussten: 2 Gäste mögen keine rote Beete!!!! Das sagten sie uns allerdings noch nicht, als wir diese zubereiteten.
Ich habe mir extra einen abgefahrenen Salat ausgedacht mit einer Salatmischung aus Feldsalat, Rucola, Spinat und Batavia. Dazu ein Dressing mit Kürbiskernöl und gerösteten Walnüssen. Das besondere dazu waren ja gerade gebratene rote Beete.


Lacht Cat mich an?












Eine große Freude entstand, als bekannt wurde, dass beiden die rote Beete, trotz nicht geäußerten Bedenken vorher und der Salat insgesamt vorzüglich schmeckten.









Weiter ging es mit der Zubereitung derTofufilets an Kartoffelkruste nach Jérôme; dazu meine
 Zwiebel-Rotwein-Soße.                                                              

  
  
hier kommt ihr zu

Cat and ju go veg


  

lecker ,lecker










 Zum Nachtisch die
 Dessert-Knusperwaffeln, wo wir den Rest der Walnüsse in den Teig gaben 
(ein Tipp vom Vize), 
die mal wieder der Hit waren.
 




 
Es war toll, mit koch- und spül- Begeisterten zu kochen. 

Vielen herzlichen Dank an euch und besonders an Günther.
Danke für diesen wunderbaren Abend.


Donnerstag, 9. Mai 2013

Fischtag


Mein Frühstück besteht wie immer aus Kaffee und Obst.
 Zum Mittag gibt es vegane Schillerlocken mit Meerrettich und Zwiebeln; allerdings nicht aus den Bauchlappen des Dornhais.



Abends kocht das Super Team 1A vegaN zusammen, denn mittwochs ist Teamtag. 

Es gibt Fischfilet mit Kartoffelsalat.










 Oliver macht eine tolle Mayonnaise. Dazu geben wir noch ein wenig Sojacuisine.


  Räuchertofu wird gebraten und alles vermischt.

 Der Salat schmeckt einmalig gut.







 Die Filets werden in Sojayoghurt, der mit Zitrone, Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird und anschließend durch die Semmelbrösel gezogen, welche leicht angedrückt werden.

Anschließend in reichlich Öl braten. Wir hatten die Filets vorher probiert und waren begeistert, dass sie durchs Braten weicher wurden.



Ab jetzt gibt es auch wieder Fischtage bei uns.
Ich bin dankbar, so viele Alternativen zu haben, die schmecken und tierleidfrei sind, die meinen veganen Weg einfach machen.

Nächste Woche kochen wir Hühnerfrikassee.

Freitag, 3. Mai 2013

Erster Mai: grillen mit Fleischesserinnen

Maitreffen 
Grillen ist angesagt.Jede brachte sich ihr Essen mit. Ich hatte den leckeren Butterkuchen von Jérôme gebacken. Der kam sehr gut an; ist ja auch ein veganer Lieblingskuchen vom Lieblingskoch und ein tolles Rezept.


 Ich bereitete Buletten zu.
 Liebe KursteilnehmerInnen!!!!
Ich habe die Reihenfolge geändert und den Teig, den ich mit den Händen geknetet habe, ruhen lassen und dann die Teilchen geformt. Vorher noch ein Löffel Öl in den Teig, Tipp von Anemone; und ich hatte nicht das Gebrösel vom Kurs.

Ich wollte auch noch mal den Nudelsalat nachkochen; da fehlte mir beim Rezept die Cremigkeit

Oliver hatte die Tage einen astreinen Kartoffelsalat mit Mayonnaise zubereitet und zusätzlich Hafersahne dazu gegeben. Der schmeckte wie ein Metzgersalat, dass ich schon den Verdacht hatte, Cola hätte mir vielleicht den falschen angeboten.
Als ich die Mayonnaise  für den Nudelsalat herstellen wollte, stellte ich fest, dass ich keine Sojamilch hatte, die es bei mir eh selten gibt. Was tun? Habe aus der Sojacuisine ein Dressing mit viel Senf und Essig hergestellt und war total mit dem Ergebnis zufrieden.



Bilder vom leckeren Essen Zuhause geschossen.


So, zum Grillen hatte ich die Buletten mitgebracht, die ich auf dem Grill erwärmte. Muss allerdings sagen, aus der Pfanne schmecken die mir besser. 
Unsere tolle Gastgeberin hatte noch Sojamedallions übrig, da sie extra einen sehr köstlichen Tacco-Salat zubereitet und das Hackfleisch damit ersetz hatte. Habe die restlichen Teile aufgespießt, die wir vorher mit Knoblauch und Kräutern gewürzt haben. Ich habe ja mal die SouVlaki-Spieße in der Pfanne gemacht. Die waren klasse. Gegrillt fand ich die Spieße, mhm, na ja; da fehlt das Fett; die waren etwas schwarz; muß ich noch mal selber ausprobieren.

 Team 1A vegaN wird demnächst auch grillen und dann ein wenig experimentieren. Mal sehen, was wir so Gutes hinbekommen
Tschaui.



Ja, ich bin da mal hart im Nehmen gewesen...
denn einen fleischfreien Grill gab es nicht.

Montag, 29. April 2013